Das Traffic-Bildschirmschonerprogramm gilt im Vergleich zu anderen Eisenbahn-Bildschirmschonern bei vielen Benutzern als zu kompliziert.
Diese Annahme ist nicht gerechtfertigt. Es ist eher ein Vorurteil. Dieses Vorurteil beruht möglicher Weise auch auf der Tatsache, dass „Freeware“
wohl nicht so gut sein kann, wie ein bezahltes Programm, sonst würde es ja Geld kosten.
Der Freeware-Gedanke bezieht sich aber eher auf die Bildersammlung, als auf das Programm selbst. Das Programm wird von Zoltán Szabó
dem Programm-Autor ständig verbessert und die aktuelle Version 4.18 vom Okt 2015 läuft nach meinen Erfahrungen bis auf ein einziges Feature
(Temporary Background) fehlerfrei.

Diese Dokumentation ist der Versuch die grundlegenden Eigenschaften von Traffic  in einer Mischung aus Beschreibung, Bewertung und
einer Schritt für Schritt Anleitung auch neuen Benutzern näher zu bringen. Dabei möchte ich mich vor allen Dingen an die Zeichner von Eisenbahnbildern richten, die soweit mir bekannt ist, zum größten Teil immer noch den wesentlich „einfacheren“ MM-Schoner nutzen.

Es ist doch deutlich angenehmer seine Zeichnungen in einer Fahrzeugliste (mit Bild und Autor-Namen) wieder zu finden, als eine INI-Datei zu manipulieren, um seine eignen Fahrzeuge zu sehen. Einen Fahrplan in Traffic zu schreiben, in dem nur das zu sehen ist was man einem wirklich gefällt, ist bei weitem nicht so schwer und kompliziert wie allgemein angenommen wird.

Daher empfehle ich Traffic einfach mal zu installieren. Es funktioniert auch als reines „Klick-Programm“, ohne selbst Fahrpläne zu schreiben.

Der Download (zip) enthält außer der Dokumentation im PDF-Format auch drei
Bilder, um die Beispiele im Kapitel Modifikationen nachzuvollziehen.

Ulrich Fleischer